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Gedenken an Verfolgung von Homosexuellen durch NS-Regime

Berlin (ddp-bln). In Berlin-Mitte erinnern am Samstag (24. Oktober, 11. Uhr) zahlreiche Verbände an den Beginn der systematischen Verfolgung von Homosexuellen durch das NS-Regime vor 75 Jahren. Im Beisein von Polizeipräsident Dieter Glietsch soll vor dem Mahnmal an der Ebertstraße eine Gedenkstunde abgehalten werden. Eingeladen haben der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, die die Stele betreut. Diesen Artikel weiter lesen

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Nach Veranstalterangaben will Glietsch in einer Rede auf die Rolle der Berliner Polizei bei der Verfolgung Homosexueller während der dreißiger und vierziger Jahre eingehen. Ab Oktober 1934 hatten NS-Terrorbehörden gezielt Homosexuelle erfasst und inhaftiert. Viele von ihnen wurden in Konzentrationslager deportiert. Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, wird bei der Veranstaltung am Samstag ein Grußwort halten.

Das im Mai 2008 eingeweihte Mahnmal eingangs des Berliner Tiergartens war in der jüngeren Vergangenheit mehrfach Ziel homophober Übergriffe. Zuletzt wurde es im Frühjahr 2009 geschändet.

(ddp)

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