Schönefeld (ddp-lbg). Auf dem Flughafen Schönefeld haben am Freitag Gebäudereiniger gestreikt. Nach Angaben der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ließen 15 Putzkräfte aus Brandenburg die Arbeit ruhen. Sie seien von rund 60 Streikenden aus Berlin unterstützt worden. Die Aktion endete am Morgen nach zwei Stunden. Diesen Artikel weiter lesen
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Gestreikt hätten Mitarbeiter der Terminalreinigung, sagte der Streik-Einsatzleiter der IG BAU, Mirko Hawighorst. Die Reinigungskräfte für die Flugkabinen seien bewusst nicht in den Ausstand getreten, um Urlaubsreisende nicht zu behindern. Die Arbeitsniederlegungen seien aber ein «deutliches Signal» an die Arbeitgeber, das «jederzeit und überall» gestreikt werden könne, sagte Hawighorst. In der kommenden Woche werde der Arbeitskampf ausgeweitet.
Die IG BAU hatte am Dienstag mit dem bundesweiten Ausstand begonnen. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von 8,7 Prozent. Nach Angaben des Streik-Einsatzleiters entspricht dies einer Anhebung des Stundenlohns um 70 Cent. Die Arbeitgeber hätten bislang 24 Cent angeboten. Die Gewerkschaft will außerdem eine Angleichung der Ost-Gehälter an das Westniveau sowie eine betriebliche Altersvorsorge im Tarifvertrag erreichen.
In Berlin haben Reinigungskräfte laut Gewerkschaft einen Stundenlohn von 8,15 Euro, in Brandenburg von 6,58 Euro. In beiden Bundesländern sind insgesamt 84 000 Reinigungskräfte beschäftigt.
(ddp)




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