Frankfurt/Main (ddp). Im Tarifkonflikt im bundesweiten Gebäudereinigerhandwerk haben die Beschäftigten ihren unbefristeten Streik am Donnerstag fortgesetzt. Am dritten Tag des Arbeitskampfes legten rund 2300 Reinigungskräfte in 184 Objekten die Arbeit nieder, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte. Auch in den nächsten Tagen und Wochen werde der Streik fortgesetzt. Diesen Artikel weiter lesen
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Die im Januar begonnenen Gespräche waren im August abgebrochen worden. Der letzte Tarifvertrag für die bundesweit rund 860 000 Gebäudereiniger, der Mindeststundenlöhne von 8,15 Euro im Westen und 6,58 Euro im Osten vorsah, war am 30. September ausgelaufen. Die IG BAU fordert 8,7 Prozent mehr Geld sowie eine Angleichung der Ost-Gehälter an das Westniveau. Außerdem will die Gewerkschaft eine betriebliche Altersvorsorge im Tarifvertrag regeln. Die Arbeitgeber hatten zuletzt 3,0 Prozent mehr für die Beschäftigten in den alten Bundesländern und 3,6 Prozent mehr im Osten geboten.
(ddp)




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