Nordhorn (ddp.djn). Lebensmittelkontrolleure haben bei einem Unternehmen in Nordhorn 4,8 Kilogramm Gen-Leinsamen sichergestellt. Erste Untersuchungen hätten gezeigt, dass der Leinsamen Bestandteile gentechnisch veränderter Organismen enthalte, sagte der Leiter der Verbraucherschutzabteilung beim Landkreis Grafschaft Bentheim, Carsten Alveres, am Mittwoch der Nachrichtenagentur ddp. Diesen Artikel weiter lesen
Zuvor hätte es Hinweise gegeben, dass genetisch veränderter Leinsamen aus Kanada in der Europäischen Union vertrieben werde. Im Rahmen eines bundesweiten Untersuchungsprojekts sei man bei der Nordhorner Firma fündig geworden.
Von dem Gen-Leinsamen gingen keine Gesundheitsgefahren für die Verbraucher aus, betonte Alveres. Bei dem Leinsamen handele es sich um eine Variante, die nach den strengen deutschen und europäischen Richtlinien nicht zugelassen sei. Alveres fügte hinzu: «Wir haben hierzulande bei nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Lebensmitteln eine Null-Toleranz.» Es werde jetzt untersucht, auf welchen Vertriebswegen der Leinsamen nach Deutschland und in die EU gelangte.
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