München (ddp). Union und FDP wollen Unternehmen Abschreibungen erleichtern. Das «wirtschaftspolitische Sofortprogramm» der künftigen schwarz-gelben Bundesregierung sieht vor, dass Firmen sogenannte «geringwertige Wirtschaftsgüter» - etwa eine Bohrmaschine im Handwerksbetrieb - bis zu einem Preis von 410 Euro künftig bereits im Jahr der Anschaffung steuermindernd voll abschreiben können, wie Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) dem «Münchner Merkur» (Donnerstagausgabe) sagte. Diesen Artikel weiter lesen
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Die große Koalition hatte diese Grenze auf 115 Euro gesenkt. Teurere Betriebsmittel müssen über mehrere Jahre abgeschrieben werden, so dass der volle Steuervorteil den Betrieb erst mit mehrjähriger Verzögerung erreicht. Das Sofortprogramm soll bereits zum Jahreswechsel in Kraft treten.
Unterdessen setzen sich CSU und FDP weiter dafür ein, dass der Mehrwertsteuersatz für das Gaststättengewerbe von 19 auf 7 Prozent gesenkt wird. Die Entlastung ist aber nach den Worten Fahrenschons bei den Koalitionsverhandlungen noch «heiß umkämpft». Nach dem Willen der CSU soll der reduzierte Mehrwertsteuersatz künftig auch für Hotels gelten.
(ddp)




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