Frankfurt/Main (ddp). Im Tarifkonflikt im bundesweiten Gebäudereinigerhandwerk haben die Beschäftigten ihren unbefristeten Streik am Mittwoch fortgesetzt. Bundesweit hätten sich 1800 Beschäftigte in 120 Gebäuden an den Arbeitsniederlegungen beteiligt, teilte die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) in Frankfurt am Main mit. Dazu gehörten unter anderem Teile des Flughafens Köln-Bonn und der Fliegerhorst Kaufbeuren. Auch in den nächsten Tagen und Wochen werde der Streik fortgesetzt. Diesen Artikel weiter lesen
Die im Januar begonnenen Gespräche waren im August abgebrochen worden. Der letzte Tarifvertrag für die bundesweit rund 860 000 Gebäudereiniger, der Mindeststundenlöhne von 8,15 Euro im Westen und 6,58 Euro im Osten vorsah, war am 30. September ausgelaufen. Die IG BAU fordert 8,7 Prozent mehr Geld sowie eine Angleichung der Ost-Gehälter an das Westniveau. Außerdem will die Gewerkschaft eine betriebliche Altersvorsorge im Tarifvertrag regeln. Die Arbeitgeber boten zuletzt3,0 Prozent mehr für die Beschäftigten in den alten Bundesländern und 3,6 Prozent mehr im Osten geboten.
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