Wiesbaden (ddp). Die deutschen Raucher geben in der Krise offenbar weniger Geld für Zigaretten und Tabakwaren aus und greifen verstärkt auf Feinschnitttabak zum Drehen und Stopfen zurück. Insgesamt wurden im dritten Quartal in Deutschland Tabakwaren im Wert von 5,8 Milliarden Euro versteuert, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das seien 304 Millionen Euro oder 5,0 Prozent weniger gewesen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Diesen Artikel weiter lesen
Die Zahl der versteuerten Zigaretten sank den Angaben zufolge von Juli bis September gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,8 Prozent. Noch deutlicher sei das Minus bei Zigarren und Zigarillos mit 38,8 Prozent gewesen. Gleichzeitig habe die Menge des versteuerten Feinschnitts um 9,1 Prozent zugelegt. Beim Pfeifentabak sei sogar eine Zunahme von 38,3 Prozent verzeichnet worden. Die Zahlen erfassen lediglich die versteuerten Zigaretten. Unberücksichtigt bleibt daher der Konsum von Schmuggelzigaretten und Schwarzmarktware.
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