Frankfurt/Main (ddp-hes). Der hessische FDP-Vorsitzende Jörg-Uwe Hahn hat sich erneut für eine Aufweichung des Nachtflugverbots am Frankfurter Flughafen ausgesprochen. «Es ist sehr vernünftig, dass die verschiedenen Interessenlagen gleichgewichtig gemacht werden», sagte Hahn der «Frankfurter Rundschau» (Mittwochausgabe). Union und FDP in Berlin hatten sich in ihrer Koalitions-Arbeitsgruppe Verkehr darauf verständigt, dass gleichberechtigt abgewogen werden solle zwischen «wirtschaftlichen, betrieblichen und dem Lärmschutz geschuldeten Erfordernissen auch bei Nachtflügen». Diesen Artikel weiter lesen
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Die Initiative «Zukunft Rhein-Main» (ZRM) wertete die Pläne der Koalitionspartner hingegen am Mittwoch als «Morgengabe für die Luftverkehrswirtschaft». Das Bündnis aus betroffenen Städten und Gemeinden sieht in den Plänen von CDU und FDP in Berlin «nichts anderes als eine weitgehende Aufhebung von Nachtflugverboten und Betriebsbeschränkungen».
Der Mainzer Oberbürgermeister und ZRM-Sprecher Jens Beutel (SPD) forderte Hessens Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) auf, die komplette Freigabe von Nachtflügen zu verhindern. Alles andere sei «ein Wortbruch in nie gekannter Dimension». Koch hatte eine Beschränkung auf 17 Nachtflüge in Aussicht gestellt.
(ddp)




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