Stuttgart (ddp-bwb). Für ihren Einsatz beim Amoklauf von Winnenden und Wendlingen sind rund 400 Helfer am Dienstag von Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) mit einem Empfang geehrt worden. Die Polizisten, Feuerwehrleute, Notfallseelsorger, Rettungskräfte und Schulpsychologen hätten «beherzt und selbstlos geholfen» und «weit mehr» getan als ihre Pflicht, sagte Oettinger im Neuen Schloss. Der «Tag des Schreckens» und der «Fassungslosigkeit» werde immer in gemeinsamer Erinnerung bleiben und füge den Angehörigen der Opfer noch heute Schmerzen zu. Diesen Artikel weiter lesen
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Jedoch solle an der Albertville-Realschule so schnell wie möglich wieder Normalität einkehren. Die Rückkehr in die Schule sei ein Symbol für eine intakte Gemeinschaft.
Die Schulleiterin der Albertville-Realschule, Astrid Hahn, sagte, die Helfer seien «bis an ihre Grenzen oder darüber hinaus gegangen, um uns Betroffenen beizustehen». Sie dankte in einer bewegenden Ansprache unter anderem den Polizisten, die «ihr Leben für uns riskiert haben». Es sei für die Betroffenen die schwerste Zeit ihres Lebens gewesen. Sie hätten aber viel Unterstützung erhalten. «Ohne Sie wäre unsere Gesellschaft arm», sagte sie den Helfern.
Der Oberbürgermeister von Winnenden, Bernhard Fritz (CDU), sprach von einer «Einsatz- und Helferfamilie». «Für diesen Amoklauf gab es keine Checkliste», dennoch hätten die Helfer gute Arbeit geleistet. Zugleich seien bei dem Einsatz viele Freundschaften unter den Helfern entstanden.
Bei dem Amoklauf am 11. März hatte ein 17-Jähriger in der Albertville-Realschule in Winnenden und bei seiner anschließenden Flucht in Wendlingen insgesamt 15 Menschen und dann sich selbst erschossen.
(ddp)




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