Cottbus (ddp-lbg). Der sowjetische Soldatenfriedhof auf dem Cottbuser Südfriedhof ist schwer geschändet worden. Anwohner hätten die Verwüstung am Dienstag festgestellt, teilte Stadtsprecher Peter Lewandrowski am Abend mit. Die Polizei habe bei der Spurensicherung 30 umgestürzte Grabsteine sowie Hakenkreuz-Schmierereien vorgefunden. Auch das sowjetische Ehrenmal sei betroffen. Diesen Artikel weiter lesen
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Durch die Beschädigungen wurden teilweise auch die Fundamente in Mitleidenschaft gezogen, wie Lewandrowski weiter mitteilte. Die Stadtverwaltung erstattete Anzeige und bereitet eine Instandsetzung des Friedhofes vor.
Oberbürgermeister Frank Szymanski (SPD) äußerte sich entsetzt und betroffen über die Störung der Totenruhe auf der Kriegsgräberstätte. «Die menschenverachtende Friedhofsschändung ist ein Anschlag auf die Gefühle aller anständigen Menschen. Die Täter fügen dem Ansehen unserer Stadt großen Schaden zu», sagte Szymanski. Die Stadt werde gemeinsam mit der Polizei und der Staatsanwaltschaft alles tun, damit die Täter ergriffen und bestraft werden.
(ddp)




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