Frankfurt/Main (ddp-hes). Mit einer zweiten Warnstreikwelle wollen Arbeitnehmer in der Speditions- und Logistikbranche ihre Forderungen nach mehr Geld unterstreichen. Zum Auftakt der Warnstreiks seien am Sonntag am Frankfurter Flughafen 200 Tonnen Luftfracht zeitlich verzögert abgefertigt worden, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Montag mit. An dem Ausstand hätten sich 31 der 34 Mitarbeiter von Fraport Cargo Services beteiligt. Diesen Artikel weiter lesen
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In einer ersten Warnstreikwelle waren im September hessenweit zehn Betriebe bestreikt worden. Diesmal soll nach Angaben von Streikleiter Detlev Borowsky bis Ende Oktober in ähnlich vielen Firmen die Arbeit kurzzeitig ruhen.
Mit den Arbeitsniederlegungen will die Gewerkschaft ihren Forderungen nach sechs Prozent mehr Lohn und eine um 50 Euro höhere Ausbildungsvergütung Nachdruck verleihen. Der Flächentarifvertrag für die rund 10 000 Beschäftigten der Branche in Hessen war zum 30. Juni ausgelaufen.
Die Arbeitgeberseite hatte nach den Warnstreiks im September angeboten, die Verhandlungen Mitte Januar aufzunehmen. «Wir wollen aber noch einen Abschluss in diesem Jahr», sagte Borowsky auf ddp-Anfrage.
(ddp)




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