Berlin (ddp-bln). In Berlin beginnt am Dienstag (20. Oktober) der nach Gewerkschaftsangaben bundesweit erste Streik von Gebäudereinigern. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) will mit der Aktion den Auftakt für einen «unbegrenzten Arbeitskampf» in der Branche machen. Diesen Artikel weiter lesen
Ähnliche Fotos/Videos
Der Streik werde «sensible Bereiche des öffentlichen Lebens» überall in Deutschland treffen, sagt der Regionalleiter der IG BAU Berlin-Brandenburg, Rainer Knerler, am Montag. Den Anfang mache die IG BAU bei einer zentralen Einrichtung «im Herzen der Hauptstadt». Dort werde es am Dienstag dreckige Arbeitsplätze, nicht weggeräumten Müll und schmutzige Toiletten geben. Darüber hinaus will die Gewerkschaft sechs weitere Einrichtungen in Berlin bestreiken. Davon werde auch der Bund betroffen sein.
Ziel der IG BAU ist es nach eigenen Angaben, den Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks wieder an den Verhandlungstisch zu zwingen. Die im Januar begonnenen Gespräche der Tarifpartner waren im August abgebrochen worden. Der aktuelle Tarifvertrag für die bundesweit rund 860 000 Gebäudereiniger war zum 1. Oktober ausgelaufen.
In Berlin und Brandenburg sind insgesamt 84 000 Reinigungskräfte beschäftigt, davon 57 000 in der Hauptstadt. Die IG BAU fordert eine Lohnerhöhung von 8,7 Prozent sowie eine Angleichung der Ost-Gehälter an das Westniveau. Außerdem will die Gewerkschaft eine betriebliche Altersvorsorge im Tarifvertrag regeln.
(ddp)




Berlin (dpa) - Nach Ansicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist die Finanzkrise mit ihren globalen Auswirkungen noch keinesfalls überstanden.
Flusspferde töten Krokodil