Göttingen (ddp-nrd). Die Volksrepublik China stiftet an der Universität Göttingen zum ersten Mal Professuren für eine deutsche Hochschule. Dies gaben Vertreter Chinas und der Universität am Mittwoch auf der Frankfurter Buchmesse bekannt, wo das asiatische Land in diesem Jahr Gastland ist, wie ein Sprecher der Hochschule mitteilte. Diesen Artikel weiter lesen
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Danach erhält die Universität Göttingen zwei neue Professuren, von denen sich eine mit Gesellschaft und Wirtschaft «des modernen Chinas» beschäftige und die andere auf Chinesisch als Fremdsprache ausgerichtet sei. Ziel sei, die Vermittlung von chinesischer Kultur und Sprache in Deutschland zu fördern.
Stifter ist den Angaben zufolge das China National Office of Chinese Language Council International der Volksrepublik China. Es will beide Professuren für die nächsten sechs Jahre mit jährlich insgesamt 180 000 Euro fördern.
Die Entscheidung, China zum Gastland der diesjährigen Buchmesse der Frankfurter Buchmesse zu machen, ist umstritten. Kritiker beklagen, dass in dem Land nach wie vor systematisch Menschenrechte verletzt werden.
(ddp)




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