Stockholm (ddp.djn). Aus der Mitteilung der Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften über die Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an den US-Wissenschaftler Oliver Williamson: Diesen Artikel weiter lesen
«Ein großer Teil der ökonomischen Aktivität findet heutzutage in Firmen statt. Oliver Williamson hat es uns ermöglicht, die Gründe dafür zu verstehen. Er hat uns beigebracht, Märkte, Firmen, Vereinigungen, Agenturen und sogar Haushalte aus der Perspektive ihres Beitrags zur Konfliktlösung zu betrachten. ...
Williamsons Theorie zufolge existieren große private Unternehmen in erster Linie deshalb, weil sie effizient sind. Sie sind etabliert, weil sie Eigentümer, Arbeiter, Lieferanten und Kunden besser stellen, als sie es unter alternativen institutionellen Arrangements wären. Wenn Unternehmen keine Effizienzgewinne mehr liefern, wird ihre Existenz in Frage gestellt.
Große Unternehmen können natürlich ihre Macht missbrauchen. Sie können sich zum Beispiel an unerwünschtem politischen Lobbyismus beteiligen und wettbewerbsfeindliches Verhalten an den Tag legen. Williamsons Analyse zufolge ist es allerdings ratsam, solch ein Verhalten direkt zu regulieren statt durch eine Politik, die die Größe der Unternehmen begrenzt.»
(Übersetzung: ddp)
ddp.djn/mwo/mbr




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