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Vollgelaufene Keller und überflutete Straßen

Berlin (ddp). Unwetter mit starken Regengüssen haben in der Nacht zum Donnerstag im Westen und in der Mitte Deutschlands für vollgelaufene Keller und chaotische Straßenverhältnisse gesorgt. Vor allem in Nordrhein-Westfalen setzte der starke Regen laut Polizei vielerorts Straßen unter Wasser. In Essen schlug ein Blitz in ein Trafo-Gebäude ein, daraufhin fiel in einigen Stadtteilen der Strom aus. Betroffen waren auch das südliche Niedersachen und Teile von Sachsen-Anhalt. Diesen Artikel weiter lesen

In Nordrhein-Westfalen wütete das Unwetter unter anderem im Ruhrgebiet, Ostwestfalen und in der Region um Mönchengladbach. Die größte Niederschlagsmenge wurde nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes mit 64 Liter Regen pro Quadratmeter in Nettetal am Niederrhein erreicht.

Aquaplaning und Sichtbehinderungen verursachten nach Polizeiangaben unter anderem Unfälle auf den Autobahnen 2 und 30. Es gab mindestens eine Leichtverletzte. In Bielefeld weichte der Regen ein Ackerstück auf, Schlammmassen wurden daraufhin auf eine Landstraße gespült. Ein vorbeifahrendes Auto rutschte daraufhin in den Graben, der Fahrer kam ohne Blessuren davon. Wegen Überflutungen mussten zum Teil auch Autobahnen gesperrt werden, etwa die A 59 im Bereich Duisburg.

Auch im niedersächsischen Landkreis Peine mussten viele Straßen zeitweilig wegen Überflutung und umgestürzter Bäume gesperrt werden. Im Peiner Stadtteil Vöhrum wurde der Dachstuhl eines Einfamilienhauses durch einen Blitzeinschlag in Brand gesetzt und zerstört. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 20 000 Euro, Menschen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr pumpte zudem mehrere voll Wasser gelaufene Keller aus. In der Stadt Peine wurde eine Autobahnunterführung so stark überflutet, dass dort einige Fahrzeuge steckenblieben. An mehreren Orten wurden zudem Schlammmassen auf Straßen gespült.

Im Dauereinsatz befand sich die Feuerwehr auch im Norden Sachsen-Anhalts. Heftige Gewitter und Regenfälle liessen Keller volllaufen und überfluteten Straßen und Höfe. Besonders stark waren die Städte Stendal und Tangermünde betroffen.

(ddp)

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