Hannover (ddp). Ein Unwetter ist in der Nacht zum Donnerstag über Teilen von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hinweggezogen. Länger anhaltender Regen und Gewitter führten nach Polizeiangaben zu teilweisen Überflutungen von Autobahnen und Straßen. Vor allem das Ruhrgebiet und Ostwestfalen waren davon betroffen. Nach Angaben von Meteorologen in Offenbach wurden in Nettetal 57 Liter pro Quadratmeter in nur sechs Stunden gemessen. Das sei der Spitzenwert in Nordrhein-Westfalen. Diesen Artikel weiter lesen
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In Hannover war nach Angaben der Feuerwehr das südliche Stadtgebiet besonders betroffen. Dort kam es zu kalten Blitzeinschlägen und Regenmengen von fast 50 Liter pro Quadratmeter in nur 15 Minuten, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. Die Regionsleitstelle Hannover verzeichnete zu dem Zeitpunkt fast zeitgleich 23 Notrufe. Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr entstand teilweise erheblicher Sachschaden durch Wasserschäden. Mehrere Straßen waren zeitweilig überflutet.
Den Meteorologen zufolge haben sich die Wettervorgänge an der Luftmassengrenze über dem Norden Deutschlands im Laufe der Nacht wieder etwas abgeschwächt. Vor allem im Süden könne es aber weiterhin zu örtlichen, weniger kräftigen Gewittern kommen. Im Tagesverlauf setze sich dann von Norden her langsam kühlere und trockenere Luft durch, in der keine Unwetter mehr zu erwarten seien.
(ddp)




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