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Mehrere Teilstücke der Küstenautobahn A 20 abgesackt

Schönberg (ddp-nrd). Auf dem Problemteilstück der Autobahn 20 an der Landesgrenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein gibt es erneut Schäden. Nach Ärger um den aufgetragenen «Brüllbeton» und der anschließenden Blasenbildung ist die Trasse nun an mehreren Stellen um bis zu 30 Zentimeter abgesackt, wie eine Sprecherin des Verkehrsministeriums am Freitag sagte. An insgesamt vier, jeweils 50 Meter langen Abschnitten gebe es Absenkungen, die Teilstücke reihten sich vom Autobahnkreuz Wismar bis zur Abfahrt Lübeck. Diesen Artikel weiter lesen

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Das erste der abgesackten Teilstücke sei bereits mit Asphalt aufgefüllt worden, sagte die Ministeriumssprecherin weiter. Die drei anderen Abschnitte folgten kommende Woche. Als Grund für die neuen Schäden würden bauliche Mängel vermutet, das heißt, der Auftragnehmer müsse hier korrigieren. Teilweise seien die Absenkungen aber nicht vorhersehbar gewesen. Untersuchungen liefen.

Regressverhandlungen zwischen der Planungsfirma Deges und den ausführenden Firmen laufen quasi seit Einweihung der Küstenautobahn 2005. Zunächst war der viel zu laute Billigbeton moniert worden, der angrenzenden Orten eine unzumutbare Lautstärke von der Autobahn bescherte. Nach dem Belag mit einer neuen Decke schlägt der Asphalt seit mehr als zwei Jahren immer wieder Blasen. In diesem Jahr mussten die Mitarbeiter der Straßenbauverwaltung bereits zwei Dutzend Mal zum Noteinsatz ausrücken, um die Beulen per Hand aufzubohren.

Mit ähnlichen Problemen hat das Nachbarland Schleswig-Holstein auf dem Richtung Westen verlängerten Teilstück der A 20 zu kämpfen. Die Eröffnung der Trasse musste im Sommer verschoben werden, da sich Blasen gebildet hatten. Die übrigen Strecken der Küstenautobahn dagegen sind bis heute problemlos befahrbar.

(ddp)

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