Berlin/Bonn (ddp-nrw). Kurz vor Beginn der Tarifverhandlungen mit der Deutschen Post wendet sich die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di erneut gegen eine Fremdvergabe in der Briefzustellung. In der Paketzustellung soll nach einem am Freitag gefassten Beschluss der ver.di-Tarifkommission die Fremdvergabe auf das bisherige Maß begrenzt und der Fahrdienst erhalten bleiben. Diesen Artikel weiter lesen
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Bislang darf die Deutsche Post nach den Verträgen zwischen dem Bonner Logistikkonzern und der Gewerkschaft in der Briefzustellung keine und in der Paketzustellung maximal 880 Bezirke fremd vergeben und hat außerdem mindestens 4300 eigene Fahrer für die Transporte der Sendungen zwischen den Brief- und Paketzentren einzusetzen. Die Verträge laufen Ende des Jahres aus.
ver.di hat eigenen Angaben zufolge den entsprechenden Rationalisierungsschutztarifvertrag fristgerecht gekündigt. Sie fordert eine Erweiterung der bestehenden Regelungen um einen umfassenden Schutz der rund 180 000 Beschäftigten vor den Folgen einer möglichen Fremdvergabe. Die Friedenspflicht endet Anfang November. Die Verhandlungen werden am 6. Oktober aufgenommen.
(ddp)




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