Berlin (ddp-bay). Der Wirtschaftsflügel der Union möchte den CSU-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg als Bundeswirtschaftsminister behalten. Im Gegenzug sollte der FDP das Finanzministerium angeboten werden, regten Unions-Politiker am Freitag an. Diesen Artikel weiter lesen
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Der Vorsitzende der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung (MIT), Josef Schlarmann, sagte zu «Spiegel Online»: «Das Ressort Wirtschaft sollte auch in Zukunft bei der Union verbleiben.» Der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU, Kurt Lauk, forderte: «Karl-Theodor zu Guttenberg sollte dieses in der Krise so wichtige Haus weiterhin führen.» Das Wirtschaftsministerium müsse «mit höchster ordnungspolitischer Kompetenz und Glaubwürdigkeit geleitet werden».
Auch der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand, Michael Fuchs (CDU), sagte der «Wirtschaftswoche»: «Es wäre gut, wenn wir das Wirtschaftsministerium behalte, mit dem erfolgreichen Karl-Theodor zu Guttenberg an der Spitze.» Dies sei Mehrheitsmeinung beim Wirtschaftsflügel der Union. Mit Guttenberg könne man «deutlich machen, dass nicht die FDP, sondern die Union die Partei Ludwig Erhards und des Mittelstands ist».
Der CSU-Abgeordnete Ernst Hinsken sagte dem Blatt, das Finanzministerium passe zur FDP, weil sie am intensivsten um Steuersenkungen kämpfe. Er fügte hinzu: «Jetzt sollen sie im Finanzministerium endlich mal zeigen, was sie drauf haben und umsetzen können.»
(ddp)




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