Düsseldorf (ddp). Nach abfälligen Äußerungen über Arme und Migranten mehren sich die Forderungen nach einem Ausschluss von Berlins Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin aus der SPD. «Seine Worte sind beschämend, widerlich und skandalös», sagte der SPD-Politiker und Unternehmer Vural Öger am Freitag im WDR. Er werde sich beim Parteivorstand für Sarrazins Ausschluss einsetzen. Wer so über sozial Benachteiligte spreche, könne nicht SPD-Mitglied sein. Diesen Artikel weiter lesen
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Der SPD-Ortsverband Alt-Pankow beantragte am Freitag bereits ein Parteiordnungsverfahren gegen Sarrazin, der mittlerweile als Vorstandsmitglied bei der Bundesbank arbeitet. Sarrazin hatte in einem Interview von «etwa 20 Prozent der Berliner Bevölkerung» gesprochen, die ökonomisch «nicht gebraucht» würden. Eine «große Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt» habe «keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel».
Der ehemalige SPD-Europaabgeordnete und Geschäftsführer des gleichnamigen Reiseunternehmens Öger ist Träger des Bundesverdienstkreuzes sowie der Verdienstmedaille der Türkei und Mitbegründer des Deutsch-Türkischen Forums.
(ddp)




Berlin (dpa) - Nach Ansicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist die Finanzkrise mit ihren globalen Auswirkungen noch keinesfalls überstanden.
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