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Gebäudereiniger setzen Warnstreik fort

Frankfurt/Main (ddp.djn). Die Warnstreiks in der Gebäudereinigung sind am Freitag fortgesetzt worden. Wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) nach zwei Warnstreiktagen mitteilte, beteiligten sich in insgesamt 118 Objekten im ganzen Bundesgebiet rund 1300 Reinigungskräfte an den auf wenige Stunden befristeten Warnstreiks. Betroffen gewesen seien öffentliche Verwaltungen, Schulen, Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser, Bundeswehrkasernen, der Bundesnachrichtendienst, das BMW-Werk Leipzig und als erster Flughafen am Freitag der Münchner Airport «Franz-Josef Strauß». In der kommenden Woche würden im Rahmen der dann anlaufenden Urabstimmung weitere Objekte einbezogen. Diesen Artikel weiter lesen

Die IG BAU fordert ein Lohn-Plus von 8,7 Prozent und eine Angleichung der Löhne in Ostdeutschland an das Westniveau. Die Arbeitgeber hatten der Gewerkschaft zufolge nur 24 Cent pro Stunde mehr geboten - umgerechnet auf das Jahr wäre dies 1,8 Prozent mehr Geld. Der bisherige Tarifvertrag lief in der Nacht zum Donnerstag aus. Damit ist auch der Mindestlohn von 8,15 Euro pro Stunde im Westen und 6,58 Euro im Osten gefallen. Etwa zehn Prozent der Mitarbeiter der Branche sind gewerkschaftlich organisiert.

ddp.djn/mwo/mbr

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