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CDU weist Bericht über Einigung auf neues Afghanistan-Mandat zurück

Berlin (ddp). Die CDU hat einen Bericht der «Mitteldeutschen Zeitung» zurückgewiesen, wonach sich die Spitzen von CDU und CSU am Donnerstagabend darauf verständigt hätten, das Afghanistan-Mandat im Dezember um bis zu zwei Jahre zu verlängern. Die Meldung sei «sachlich nicht richtig», sagte ein Parteisprecher am Freitag in Berlin. Es werde ein neues Afghanistan-Mandat geben, eine Entscheidung darüber sei aber nicht Thema der Spitzenrunde im Kanzleramt gewesen. Es sei Aufgabe der neuen Bundesregierung, Details dem Bundestag vorzuschlagen. Diesen Artikel weiter lesen

Die Zeitung hatte ferner berichtet, die Obergrenze von 4500 Bundeswehrsoldaten solle nicht angetastet werden. Das Blatt berief sich auf führende Unions-Kreise. Zugleich wolle man die SPD trotz der Bildung einer schwarz-gelben Koalition in der Afghanistan-Politik «so lange wie möglich mitnehmen», hieß es der Zeitung zufolge weiter. In der Vergangenheit war immer wieder öffentlich über eine Anhebung der Obergrenze auf 7000 Soldaten bei gleichzeitiger Mandatsverlängerung um zwei Jahre diskutiert worden.

(ddp)

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