Düsseldorf (ddp-nrw). Nach jahrelangem Streit und zahlreichen Verzögerungen ist am Donnerstag der Startschuss für die elektronische Gesundheitskarte erfolgt. In der Testregion Nordrhein würden ab sofort bei der Beantragung von Krankenkassen-Karten nur noch neue Gesundheitskarten mit Lichtbild ausgegeben, teilte die AOK Rheinland/Hamburg mit. Auch die anderen gesetzlichen Krankenkassen gehen so vor. Diesen Artikel weiter lesen
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Mit dem Lichtbild des Versicherten werde die Karte künftig «vom Anspruchsausweis zum persönlichen Dokument, das der Identifikation des Inhabers durch den Arzt dient», hieß es.
Die Versicherten sollen jedoch in der Übergangszeit ihre bisherige Krankenversichertenkarte bei sich tragen. Hintergrund sei, dass die Ausstattung der Ärzte, Zahnärzte und Krankenhäuser in Nordrhein mit geeigneten Lesegeräten noch nicht abgeschlossen ist. Auch künftig würden medizinische Daten der Patienten «nur mit deren ausdrücklicher Zustimmung genutzt».
Die elektronische Gesundheitskarte sollte ursprünglich schon zum 1. Januar 2006 die Krankenversicherungskarte ersetzen. Die Einführung hatte sich mehrfach auch aufgrund technischer Probleme verzögert, die Testphase der Karte wurde verlängert. Die Karte ist umstritten, weil auf ihr Patientendaten gespeichert und nutzbar gemacht werden können.
(ddp)




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