Bremen (ddp-nrd). Der Bremer Regierungschef Jens Böhrnsen (SPD) will mehr gesellschaftliche Akzeptanz für Lärm von Kindern erreichen. «Kinder sind keine Kettensägen oder motorbetriebene Laubbläser, Kinderlärm gehört zum Leben dazu», sagte Böhrnsen am Donnerstag angesichts zunehmender Unmutsäußerungen über Lärm, der von Kindern ausgeht. Der Bremer Bürgermeister will deswegen Kinderlärm im Immissionsschutzgesetz besonders regeln lassen und damit ein «gesellschaftliches Signal» setzen. Zudem sei zu überlegen, auch im Bundesrat eine entsprechende Initiative anzustoßen, fügte er hinzu. Diesen Artikel weiter lesen
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Böhrnsen machte klar, dass das Schreien, Weinen, Lachen, Freuen und Jubeln zur Entwicklung der Kinder dazugehörten. «Wer dagegen klagen will, muss wissen, dass er keine Chance hat. Deshalb wollen wir die Klarstellung im Gesetz.» Mit einer entsprechenden Formulierung im Immissionsschutzgesetz könne kein Richter in Zukunft Kinder und Rasenmäher auf die gleiche Lärm-Stufe stellen. Nach den Angaben von Böhrnsen häufen sich inzwischen die Beschwerden zu Kinderlärm. Dabei gehe es auch nicht nur um Einzelfälle in Bremen, betonte er.
(ddp)




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