Berlin (ddp-bln). Naturschützer warnen Igelfreunde vor zu viel gutgemeinter Hilfe. Vor allem Jungtiere sollten nur bei tatsächlicher Hilfsbedürftigkeit mitgenommen und der Berliner Igelstation übergeben werden, teilte die Sprecherin des Naturschutzbundes (NABU), Gertrudis Kinscher, in Berlin mit. Diesen Artikel weiter lesen
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Jungigel gehörten in den meisten Fällen derzeit aber nicht zu den hilfsbedürftigen Tieren. «Zwischen September und November sind gesunde junge Igel durchaus in der Lage, sich noch genügend Fettreserven für den Winterschlaf anzufuttern», fügte die Sprecherin hinzu. Hilfe brächten lediglich Igel, die im November noch keine 500 Gramm wiegen, krank, oder verletzt sind.
Wer Igeln trotzdem helfen will, soll laut NABU Winterhöhlen für sie anbieten. Am besten eignen sich Quartiere aus Laub, Ästen und Steinen oder eine Naturhecke.
(ddp)




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