Göttingen (ddp-nrd). Der weitere Weg des am vergangenen Montag an der Autobahn A 7 eingefangenen und im hessischen Reinhardswald wieder freigelassenen Elchs wird durch einen Sender überwacht. «Er trägt seit seiner Betäubung einen GPS-Sender um den Hals», sagte ein Sprecher des Regierungspräsidiums Kassel am Mittwoch auf Anfrage. Damit könne das Tier jederzeit geortet werden. Diesen Artikel weiter lesen
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Wie der Wildbiologe Ferdinand Rühe von der Universität Göttingen erläuterte, werden die Signale des Senders rund um die Uhr an eine Empfangsstation in Göttingen übertragen. Die Maßnahme sei sinnvoll, um rechtzeitig eingreifen zu können, falls sich der Elch beispielsweise wieder einer Autobahn nähere und den Verkehr gefährde. Weil die Polizei Unfälle befürchtete, war der seit Wochen durch Deutschland streifende Elchbulle am Montag betäubt und von der Autobahn weggebracht worden.
Um einen Ansturm von Elch-Fans zu verhindern, wollen Behörden und Wissenschaftler den jeweiligen Aufenthaltsort des Elchbullen geheim halten. Für die Überwachung des Tieres durch den Sender ist das Göttinger Institut für Wildbiologie zuständig. Der private Verein hat auch mehrere Rothirsche mit Sendern ausgestattet, um deren Verhalten zu studieren. Außerdem tragen mehrere der im Harz frei gelassene Luchse Sender.
(ddp)




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