Dortmund (ddp). Der SPD-Politiker Ottmar Schreiner hat die schnelle Wahl von Frank-Walter Steinmeier zum SPD-Fraktionschef kritisiert. «Es wäre besser gewesen, man hätte die Wahl um mindestens 14 Tage verschoben und erst einmal mit der Aufarbeitung der Ursachen für das Debakel begonnen», sagte Schreiner den Dortmunder «Ruhr Nachrichten» (Mittwochausgabe). Schreiner monierte, dass es «massive Vorfestlegungen» gegeben habe, «die ich für außerordentlich bedenklich halte». «Ein demokratischer Prozess sieht anders aus», fügte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SPD hinzu. Die Besetzung von Posten «im Handstreich» sei in der SPD zwar «verbreitet», treffe aber «auf wachsende Widerstände». Diesen Artikel weiter lesen
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Schreiner wollte sich nicht festlegen, ob Sigmar Gabriel und Andrea Nahles die richtigen Kandidaten seien, die Partei zu führen. Es sei aber «sinnvoll», die Aufgaben von Fraktions- und Parteivorsitz zu trennen. «Das Personaltableau muss so gestaltet werden, dass alle Tendenzen in der Partei angemessen zur Geltung kommen», forderte Schreiner.
(ddp)




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