Magdeburg (ddp-lsa). Von der Einführung der 35-Stunden-Woche in der ostdeutschen Stahlindustrie profitieren vom 1. Oktober an in Sachsen-Anhalt etwa 700 Beschäftigte der Ilsenburger Grobblech GmbH. Für sie gelte dann die gleiche tarifliche Arbeitszeit wie für die Beschäftigten der westdeutschen Stahlindustrie, sagte der IG-Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Hartmut Meine, am Mittwoch in Magdeburg. «Die Zeit der Ungleichbehandlung gehört damit in der Stahlbranche der Vergangenheit an», betonte er. Diesen Artikel weiter lesen
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Wegen des drohenden Fachkräftemangels zeichne sich auch in anderen Bereichen wie etwa in der Metall- und Elektroindustrie ein Umdenken ab. Viele Betriebe fänden wegen des niedrigeren Entgeltniveaus und längerer tariflicher Arbeitszeiten selbst in der Krise keine geeigneten Fachkräfte. «Die Menschen wandern immer noch in die westlichen Bundesländer ab, weil dort die Bedingungen einfach besser sind», sagte der Gewerkschafter. Diesem Trend könne nur begegnet werden, wenn die Ungleichheit zwischen Ost und West aufgehoben werde.
(ddp)




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