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Elch «Knutschi» nach Betäubungsschuss wohlauf

Kassel/Hann. Münden (ddp-nrd). Dem am Montagabend an der Autobahn 7 betäubten und eingefangenen Elch geht es nach Angaben der Polizei gut. «Das Tier ist wohlauf», sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Der Elch war noch am Abend mit einem Viehtransporter in ein Waldgebiet weit abseits der Autobahn gebracht und dort freigelassen worden. Wo genau der Elch ausgesetzt wurde, will die Polizei geheim halten. Diesen Artikel weiter lesen

Der seit Tagen im hessisch-niedersächsischen Grenzgebiet umherstreifende Elchbulle, dem Lokalzeitungen den Namen «Knutschi» gegeben haben, war am Montag an der A 7 aufgetaucht. Weil befürchtet wurde, das Tier könnte auf die Fahrbahn laufen und Unfälle verursachen, entschied das hessische Umweltministerium, den Elch durch einen Tierarzt narkotisieren zu lassen.

Die Betäubung sei wie geplant verlaufen, sagte die Polizeisprecherin. Vor und während der Aktion sperrte die Polizei die Autobahn in beiden Richtungen für eine knappe Stunde.

Der auf ein Alter von zwei Jahren geschätzte Elchbulle ist nach Angaben von Experten aus Polen oder Tschechien nach Deutschland gewandert. Vermutlich sei er auf der Suche nach einer Partnerin.

(ddp)

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