Mainz (ddp-rps). Die Gewerkschaft ver.di droht mit neuen Busfahrer-Warnstreiks in Rheinland-Pfalz. Einen Tag vor der entscheidenden Sitzung der Tarifkommission gebe es auf der Arbeitgeberseite noch keine Zeichen für eine Annäherung, teilte die Gewerkschaft am Montag in Mainz mit. Sollte sich dies bis Dienstag nicht ändern, müsse ab Mittwoch wieder mit Warnstreiks gerechnet werden. Diesen Artikel weiter lesen
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Auch bei einem schriftlich vorliegenden Angebot des privaten Busunternehmens Transdev handelt es sich nach Ansicht des ver.di-Verhandlungsführers Bernd Oleynik lediglich um «außertarifliche Kosmetik, um den Schwarzen Peter weiterzugeben». Die Beschäftigten hätten das erkannt und seien weiter zu Warnstreiks bereit.
ver.di fordert für die rund 27 000 Beschäftigten im privaten Verkehrsgewerbe in Rheinland-Pfalz eine Erhöhung der Löhne und Gehälter von acht Prozent, mindestens jedoch 200 Euro sowie 80 Euro mehr Ausbildungsvergütung. Der neue Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben. Den alten Tarifvertrag hatte ver.di zum 31. März gekündigt.
(ddp)




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