Suche

Bergbaumaschinenhersteller von Finanzmarktkrise bisher kaum betroffen

Essen (ddp). Die internationale Finanzmarktkrise hat die deutschen Bergbaumaschinenhersteller bisher nicht nennenswert betroffen. Für das kommende Jahr geht die Branche von einer Erhöhung des Gesamtumsatzes um zehn Prozent auf 3,3 Milliarden Euro aus. «Unsere Auftragsbücher sind, zumindest was das kommende Jahr betrifft, gut gefüllt», sagte der Vorsitzende des Fachverbandes Bergbaumaschinen im Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau (VDMA), Peter Jochums, am Donnerstag in Essen. Diesen Artikel weiter lesen

Zwar habe es vor allem aus dem osteuropäischen Raum zuletzt Auftragsstornierungen gegeben, von massiven Einbrüchen seien die Hersteller aber nicht betroffen, hieß es. Derzeit sei noch unklar, wie sich die Finanzmarktkrise auf die Branche auswirkt.

Im laufenden Jahr erwarten die Bergbaumaschinenhersteller allerdings einen Rückgang des Umsatzes um zehn Prozent auf rund drei Milliarden Euro. Im Inland nehme die Unsicherheit wegen des für 2018 drohenden Ausstiegs aus dem Steinkohlebergbau zu.

Etwa 2,6 Milliarden Euro wird die Branche mit dem Export erwirtschaften. Das seien zwar elf Prozent weniger als im Vorjahr, aufgrund der hohen Steigerungsraten der Vorjahre könne man mit der Situation «jedoch gut umgehen», betonte Jochums. Größter ausländischer Absatzmarkt ist weiterhin Russland vor China. Die Ausfuhren in die USA - dem drittwichtigsten ausländischen Markt - seien in diesem Jahr dagegen zurückgegangen.

In der deutschen Bergbaumaschinenindustrie gibt es derzeit rund 130 Unternehmen. Die Betriebe beschäftigen etwa 14 500 Menschen.

ddp.djn/mbo/nas

Copyright ©2009 Yahoo!, Alle Rechte vorbehalten.

Copyright © 2009 ddp

Hinweis: Auf dieser Seite sammeln wir persönliche Informationen. Für weitere Details lesen Sie bitte unsere Hinweise zum Datenschutz: Datenschutzrichtlinien