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WAZ: Rüttgers kritisiert GM-Management scharf

Essen (ots) - Eine Rettung von Opel ist nach Ansicht von Diesen Artikel weiter lesen

NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) "billiger und langfristig

sinnvoller als die Abwicklung". Dafür müsse der US-Mutterkonzern

General Motors einen Plan vorlegen und Geld in die Hand nehmen, sagte

Rüttgers den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe

(Samstagsausgabe). Ob es neue staatliche Hilfen geben könne, hänge

davon ab, wie sich GM verhalte. Rüttgers forderte einen Neuanfang für

Opel. Der werde allerdings "verdammt schwer", wenn GM "tiefe Wunden"

reiße. Er finde die Forderung der Gewerkschaften berechtigt, Opel in

eine neue Rechtsform zu bringen, "sodass da nicht permanent aus

Detroit hineinregiert wird". Die Ablösung des Opel-Managements passe

zur Situation von GM in Detroit: "Die Herren haben keine Ahnung vom

deutschen Markt", kritisierte Rüttgers. Der GM-Führung warf er vor,

sie habe sich "in Machtkämpfen aufgerieben." Er glaube, dass

US-Präsident Obama nichts von der Kehrtwendung im Fall Opel gewusst

habe. Doch hätten die Amerikaner "die außenpolitische Tragweite

unterschätzt. So sind etwa auch die Russen stinksauer", sagte

Rüttgers.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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