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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Konjunktur

Bielefeld (ots) - Gute Geschäftszahlen, aber schlechte Stimmung. Diesen Artikel weiter lesen

Oder umgekehrt. Es ist lange her, dass beide Indikatoren positiv

übereinstimmten.

Das es jetzt sowie ist, stimmt freudig. Trotzdem ist es für Euphorie

zu früh. Rückschläge sind gerade am Ausgang einer Krise nie

auszuschließen. Die Folgen reichen oft weit über das einzelne

Unternehmen hinaus.

Zusätzlich droht am Ende jeder Krise die Liquiditätsfalle. Firmen

können Aufträge nicht annehmen oder die Produktion nicht hochfahren,

weil das Geld fehlt, um die Maschinen, Zulieferungen oder Rohstoffe

zu bezahlen.

In dieser Phase hängt besonders viel vom Verhalten der Banken ab. Das

Vertrauen in die Finanzbranche aber hat in der Krise gelitten. Gerade

jetzt sind die Betriebe auf schnelle Entscheidungen angewiesen. Wenn

es bei den Krediten und in der Folge in der Produktion zu lange

klemmt, bleibt im schlimmsten Fall nur der Gang zum Insolvenzrichter.

Unterm Strich sind dies jedoch Luxusprobleme im Vergleich zu den

Schreckensszenarien, die noch vor einigen Monaten für die Konjunktur

2009 und 2010 und insbesondere für den Arbeitsmarkt aufgestellt

wurden

Originaltext: Westfalen-Blatt

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