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Tops und Flops beim Klimaschutz - WWF zu Klimaschutzmaßnahmen der G20-Länder

Berlin (ots) - Klimafreundliche Politik wirkt sich nicht nur Diesen Artikel weiter lesen

positiv auf die Umwelt aus, sondern auch auf das Wirtschaftswachstum,

so ein aktueller Report des WWF, der 100 klimapolitischen Maßnahmen

der G20-Länder analysiert. Der Report, erstellt von Ecofys und

Germanwatch im Auftrag des WWF und E3G, identifiziert gute und

schlechte Politikbeispiele der größten Treibhausgasemittenten. Die

unter-suchten Staaten sind gemeinsam für drei Viertel der weltweiten

Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Deutschland erreicht mit einzelnen Maßnahmen wie dem

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und dem Gebäudesanierungsprogramm

(Energieeinsparverordnung)die besten Bewertungen. "Das deutsche EEG

wird weltweit kopiert. Die neue Bundesregierung muss solche

erfolgreiche Maßnahmen in Deutschland weiter ausbauen und neue

entwickeln", erklärt Regine Günther, Leiterin Klimapolitik des WWF.

Das flexible Omnibus-Verkehrssystem in Mexiko (BRT) zeige, dass

grüne Lösungen ein großes Potential haben, die Lebensqualität zu

erhöhen, was insbesondere in den rasant wachsenden Schwellenländern

von hoher Bedeutung ist. In Chinas haben Zielvorgaben für die 1000

energieintensivsten Unternehmen zu permanenten Fortschritten in der

Energieeffizienz und im Energiemanagement geführt.

Neben positiven Beispielen identifiziert der WWF-Report auch eine

Reihe von negativen Maßnahmen. "Auch in Deutschland gibt es noch

viele Regelungen, die unter klimapolitischen Aspekten sehr

kontrapro-duktiv sind", so Günther. Als negative Beispiele werden

unter anderen Kohle-Subventionen, steuerliche Entlastungen von

energieintensiven Industrien sowie Subventionen für den Straßen- und

Flugverkehr aufgeführt.

Im Vorfeld des Treffens der G20-Finanzminister in Schottland

drängt der WWF darauf, Investitionen in ein grünes

Wirtschaftswachstum voranzutreiben. Das beinhalte auch konkrete Pläne

zur finanziellen Un-terstützung der Entwicklungsländer bei der

Anpassung an den Klimawandel und beim Aufbau einer klima-freundlichen

Wirtschaft. Nach Ansicht des WWF werden finanzielle Zusagen in Höhe

von 115 Mrd. Euro jährlich benötigt. Von den G20 fordert der WWF

klare Signale, um Investitionen in eine klimafreundliche Wirtschaft

voranzutreiben.

Originaltext: WWF World Wide Fund For Nature

Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6638

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Pressekontakt:

WWF World Wide Fund For Nature

Jörn Ehlers

Telefon: 030 / 30 87 42 12

E-Mail: ehlers@wwf.de

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