Bielefeld (ots) - Man kann es den Beschäftigten von Opel ja nur Diesen Artikel weiter lesen
wünschen, dass endlich Ruhe einkehrt und die Sorgen um den eigenen
Arbeitsplatz ein Ende haben. Durch Lohnverzicht haben sie bereits
alles getan, was man tun kann. Und dennoch ist die geforderte
1,5-Milliarden-Hilfe ein Schlag ins Kontor. Die Frage ist: Muss der
Steuerzahler für Management-Fehler bei der Opel-Mutter General Motors
in der Vergangenheit aufkommen? Wenn man die Frage politisch mit
Blick auf die vorläufige Rettung von Arbeitsplätzen in Deutschland
sieht, muss die Antwort Ja lauten. Aus rein wirtschaftlicher Sicht
ist die Hilfe indes unberechtigt.
Der von der Regierung aufgelegte Deutschlandfonds hat den Zweck,
Unternehmen zu helfen, die aufgrund der Finanzkrise in Not geraten.
Im Fall von Opel geht es aber um eine strukturelle Krise der
Autohersteller. Angebot und Nachfrage müssen zu einem neuen
Gleichgewicht finden. Wenn mehr Autos gebaut als letztlich gekauft
werden, stimmt etwas nicht. Mit neuen Modellen will Opel die Kurve
kriegen und sich im Wettbewerb behaupten. Gut so. Die geforderte
Milliardenhilfe des Staates würde diesen Wettbewerb nur verzerren.
Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261




Jahresrückblick 2009
Vorschau 2010