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CyArk-Projekt digitalisiert menschliches Kulturerbe

Menschliche Kulturerbestätten sind von vielen Gefahren bedroht. Experten reisen um die Welt, um wichtige Stätten mit Laserscannern zu digitalisieren und so für die Nachwelt zu bewahren. Es werden virtuelle Modelle geschaffen, die im Fall einer Zerstörung einen Nachbau ermöglichen könnten. Das Team von CyArk hat bereits etliche Weltkulturerbestätten gescannt. Unter ihnen sind die monolithischen Statuen auf den Osterinseln (Rapa Nui) und die Steinerne Brücke in Regensburg, die als älteste Steinbrücke Deutschlands gilt und in der Zeit von 1135 bis 1146 errichtet worden ist. Zu sehen sind die Ergebnisse im Web unter http://archive.cyark.org/. Diesen Artikel weiter lesen

Dass dieses Vorhaben des CyArk-Projektes nötig ist, zeigt ein Blick auf die Liste der Gefahren, die Kulturerbestätten bedrohen. Umweltbedingungen wie der Klimawandel oder saurer Regen setzen alten Gebäuden ebenso zu wie Naturkatastrophen. So ist beispielsweise im Jahr 2003 bei einem schweren Erdbeben die historische iranische Stadt Bam weitestgehend zerstört worden, inklusive der alten Zitadelle. Und auch Menschen bedrohen bedeutende Kulturgüter. Das berühmteste Beispiel ist die Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamiyan in Afghanistan durch die Taliban.

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