Die Schadstoffbelastung der Luft in Straßentunnels ist bei einem Stau bis zu tausendmal höher als in einer Großstadt. Vor allem die bei der Treibstoffverbrennung entstehenden ultrafeinen Feinstaubpartikel können bei Menschen mit chronischen Atemwegs- oder Herzerkrankungen zu Atembeschwerden führen. In besonders schweren Fällen begünstigen sie gar die Entstehung eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls. Davor warnen jetzt die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung (DLS) in Hannover unter Berufung auf eine Studie, die in der Fachzeitschrift "Atmospheric Environment" veröffentlicht wurde. Dabei wurde die Schadstoffbelastung in einem vier Kilometer langen Straßentunnel in der australischen Stadt Sydney gemessen. Diesen Artikel weiter lesen
Ähnliche Fotos/Videos
Zum eigenen Schutz sollten Autofahrer daher bei Tunneldurchfahrten die Klimaanlage oder Lüftung auf Umluft umstellen, raten die Lungenärzte. Zudem ist der Tunnel am besten mit geschlossenen Fenstern zu passieren. Motorradfahrer sollten bei einem Verkehrsstau im Tunnel außerhalb der Röhre abwarten, bis sich der Stau aufgelöst hat und wieder freie Fahrt besteht.




Flusspferde töten Krokodil