Auf Milchzucker reagieren offenbar doch weniger Menschen mit einer Unverträglichkeit als bisher angenommen. Das geht aus einer US-amerikanischen Studie hervor, die auf einer Selbsteinschätzung von Betroffenen basiert. Diesen Artikel weiter lesen
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Die Forscher vom Baylor College haben Angehörige dreier ethnischer Gruppen dazu befragt, wie gut ihre Verdauung von Milchzucker funktioniert. Unter den europäischstämmigen US-Amerikanern haben demnach rund acht Prozent von entsprechenden Problemen berichtet. Außerdem weisen nach der Selbsteinschätzung circa zehn Prozent der lateinamerikanisch-stämmigen und knapp 20 Prozent der afrikanisch-stämmigen US-Amerikaner eine sogenannte Laktoseintoleranz auf. Bisherigen Schätzungen zufolge haben die Fallzahlen als sehr viel höher gegolten. Demnach sollten circa 15 Prozent der US-Amerikaner mit europäischen Wurzeln, die Hälfte der Latinos und 80 Prozent der Afro-Amerikaner betroffen sein.
Bei einer Milchzuckerunverträglichkeit oder Laktoseintoleranz kann der Körper den mit der Nahrung aufgenommenen Milchzucker nicht ausreichend oder gar nicht verdauen. Das hierfür erforderliche Enzym namens Laktase ist bei den Betroffenen entweder nicht in der erforderlichen Menge oder überhaupt nicht im Körper vorhanden. Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Übelkeit und Blähungen sind die Folge.




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