Die moderne Schatzsuche oder Schnitzeljagd hat sich in Deutschland mittlerweile zu einer beliebten Freizeitaktivität für Jung und Alt entwickelt. Beim sogenannten "Geocaching" wird mit einem Global Positioning System (GPS)-Empfänger nach einem Versteck in freier Wildbahn gesucht, wo ein kleiner Schatz ("Cache") liegt. Die Koordinaten des Schatzes sowie Anleitungen zum nicht kommerziellen Spiel finden sich im Internet, beispielsweise unter www.geocaching.de oder www.opencaching.de. Diesen Artikel weiter lesen
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Allein hierzulande finden sich derzeit über 70 000 Verstecke, deren Erreichbarkeit ein breites Schwierigkeitsspektrum abdeckt. Das Spiel wird aber nicht nur hier, sondern auf der ganzen Welt gespielt. Wichtig dabei ist immer, dass der Schatz wieder an genau derselben Stelle versteckt wird, damit andere Geocacher denselben Spass damit haben können.
Neben dem Spaß an der Entdeckung und der Rätsel, die mit dem Spiel verbunden sein können, sorgt Geocaching für viel Bewegung an der frischen Luft. Die Verstecke sind meist nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Je nach Schwierigkeitsgrad, der mit den Koordinaten des Caches stets vermittelt wird, kann die Suche von der ganzen Familie oder auch von sehr sportlichen Singles unternommen werden. Kinder entdecken beim Spiel die Natur und ältere Menschen betätigen sich körperlich wieder mehr. Da viele Verstecke in Tier- und Naturschutzgebieten liegen, gilt es hier die Regeln der Schutzgebiete einzuhalten und die Wege nicht zu verlassen.




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