Das Erlernen des Sprechens ist eine schwierige Aufgabe für einen Menschen. Dabei wird er laut den US-Forschern auf besondere Weise vom Gehirn unterstützt: Lernende nehmen unterschiedliche Klänge deutlicher wahr und verstehen Sprache dadurch besser. Diesen Artikel weiter lesen
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Bei Babys kann man beobachten, wie sie genau zuhören, wenn jemand spricht. Beim Nachahmen geben sie zunächst eher lallende und unklare Laute von sich. Sie üben, die Zunge und andere Teile ihres Körpers so zu koordinieren, dass die richtigen Laute erzeugt werden. Dies gilt auch für Erwachsene, die eine Fremdsprache erlernen.
Bisher dachte man, allein das genaue Hinhören würde beim Training helfen, indem das Gehörte mit den selbst erzeugten Lauten abgeglichen wird. Doch das Gehirn unterstützt Lernende zusätzlich auf eine besondere Weise: Es sensibilisiert Lernende für winzige Unterschiede in der Aussprache von Worten. Das heißt, man kann beim Lernen einer Sprache akustisch die Fremdsprache besser verstehen, als wenn man die Sprache nicht erlernt, haben jetzt Experten der McGill University herausgefunden. Diese Erkenntnis könnte dabei helfen, in Zukunft Menschen mit einer Sprachstörung besser zu therapieren.




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