Ein Jugendlicher hat offenbar unzählige iPhones über das Mobilfunknetz gehackt. Der mutmaßliche Täter hatte anfangs von den Betroffenen rund fünf US-Dollar für das "Säubern" ihrer Geräte gefordert, ist davon aber später abgewichen. In den Niederlanden hat der Fall Anfang November für Aufsehen gesorgt. Dort hatten in diversen Online-Foren iPhone-Besitzer um Hilfe gebeten, weil ihre Mobiltelefone gehackt worden waren und eine Warnung auf dem Bildschirm angezeigt haben. Diese hat dem Gerätebesitzer mitgeteilt, sein iPhone sei gehackt worden, weil es wirklich unsicher sei. Dass der Hacker von jedem Opfer 4,95 US-Dollar für eine Säuberungsanleitung haben wollte, hat die Menschen aufgebracht. Daraufhin hat er die Anleitung doch kostenlos auf einer Internetseite (http://mr09.fileave.com/) bereitgestellt. Diesen Artikel weiter lesen
Ähnliche Fotos/Videos
Immer wieder warnen Sicherheitsexperten vor den Gefahren für Smartphones. Diese Geräte werden von ihren Besitzern häufig mit Zusatzprogrammen bestückt, die sie aus dem Internet herunterladen. Theoretisch könnten darüber Schädlinge eingeschleust werden. Deshalb sollten Anwender Zusatz-Software nach Möglichkeit nur aus seriösen Quellen beziehen, wobei auch dies keinen hundertprozentigen Schutz bietet. Zudem sind Smartphones über das Mobilfunknetz angreifbar, wie der jüngste Fall gezeigt hat. Zugriff auf die fremden iPhones konnte der mutmaßliche Hacker erlangen, indem er eine laut "heise online" seit längerem bekannte Sicherheitslücke ausgenutzt hat. Diese ist allerdings nur auf Geräten mit einem sogenannten Jailbreak zu finden. Dabei handelt es sich um eine Software, die iPhones entsperrt und es so ermöglicht, die Geräte in verschiedenen GSM-Netzen zu betreiben. Zwar sind von dem Angriff somit nur zuvor schon manipulierte Handys betroffen gewesen. Doch grundsätzlich zeigt dieser Fall, dass Smartphones generell verwundbar sind. Die Gefahr könnte sich in Zukunft zusätzlich erhöhen, wenn weitere bekannte Sicherheitslücken von Geräteherstellern und Software-Entwicklern nicht geschlossen werden.




Eine an Depressionen leidende Kanadierin erhält von der Versicherung ihres Arbeitgebers keine finanziellen Leistungen mehr. Grund dafür sind Fotos in ihrem Facebook-Profil, die sie glücklich zeigen.
Flusspferde töten Krokodil