Dass langsames Essen der Entstehung von Übergewicht vorbeugen kann, wissen die Menschen schon seit Generationen aus Erfahrung. Welche Prozesse im Körper dahinter stecken, haben jetzt griechische Forscher mit einer Studie wissenschaftlich belegt. Bisher wurde angenommen, dass bei zu schnellem Essen das Sättigungsgefühl erst später einsetzen würde als bei langsamer Nahrungsaufnahme. Diese Annahme hat sich nun erhärtet: Wissenschaftler vom Laiko General Hospital in Athen haben nun Hormone aus dem Darm ausfindig gemacht, die offenbar hinter diesem Effekt stecken. Diesen Artikel weiter lesen
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Schon in vorangegangenen Studien haben verschiedene Forschergruppen nachgewiesen, dass nach einer Mahlzeit vom Darm bestimmte Stoffe produziert werden, die auf das Hirn wirken. Sie rufen ein Sättigungsgefühl und angenehme Empfindungen hervor. Die griechischen Forscher haben die Konzentration dieser Botenstoffe im Körper in Abhängigkeit von der Essgeschwindigkeit untersucht. So ist ihnen der Nachweis dafür gelungen, dass beim Herunterschlingen von Nahrungsmitteln weniger Hormone vom Darm ausgeschüttet werden als beim langsamen Essen. Das Gehirn meldet demnach erst später, dass man satt ist. In der Zwischenzeit hat man dann meist mehr gegessen, als eigentlich nötig gewesen wäre.




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