Auf USB-Sticks lassen sich Daten bequem transportieren. Weil sie klein und handlich sind, finden sie in jeder Hosentasche Platz. Und auch das Übertragen der Daten geht schnell. Gerade weil der Umgang mit den Datenträgern so unkompliziert ist, vergessen viele Nutzer die Datensicherheit. Denn schnell ist ein USB-Stick aus der Tasche gefallen oder gestohlen. Fremde haben dann Zugriff auf die gespeicherten Inhalte. Das Risiko lässt sich minimieren, indem die Daten verschlüsselt werden. Diesen Artikel weiter lesen
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Beim Verschlüsseln werden die Dokumente so gespeichert, dass sie nur mit dem passenden Entschlüsselungscode oder dem richtigen Kennwort gelesen werden können. Wird mehrmals ein falsches Passwort eingegeben, aktivieren manche Verschlüsselungen als Schutzmechanismus eine Löschfunktion. Das bedeutet: Auch der rechtmäßige Besitzer kann dann nicht mehr auf seine Daten zugreifen.
Um Daten auf USB-Sticks zu verschlüsseln, bieten sich verschiedene Möglichkeiten. Aus dem Internet lässt sich - teils kostenlose - Software auf den Computer oder direkt auf den USB-Stick herunterladen. Nach der Installation eines solchen Programms kann der Anwender meist ein Kennwort festlegen und damit sofort seine Daten schützen. Darüber hinaus sind im Fachhandel spezielle mobile Speichermedien erhältlich, die bereits einen vorinstallierten Verschlüsselungsmechanismus an Bord haben.
Das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 7 umfasst eine Funktion namens "Bitlocker To Go", mit der sich Speichermedien wie USB-Sticks verschlüsseln lassen. Eine spezielle Software muss demnach unter Windows 7 nicht mehr installiert werden. Sollen die auf dem USB-Stick gespeicherten Daten später an einem Computer mit einem anderen Betriebssystem gelesen werden, ist dies nach der Kennworteingabe möglich. Schreibrechte für die Daten und den USB-Stick hat man dann allerdings nicht. Dateien können somit nur unter Windows 7 geändert werden.




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