Beim Sport lassen sich immer mehr Menschen von elektronischen Helfern unterstützen. Der Markt bietet inzwischen eine große Zahl solcher "Trainingspartner" für daheim und unterwegs. Je nach persönlicher Anforderung können diese mehr oder minder komplex sein. Zu den einfachen, aber oft doch effizienten "Animateuren" gehören kleine Computerprogramme, die den Anwender zu festgelegten Zeiten - zum Beispiel einmal pro Stunde - an kurze Übungseinheiten erinnern. Wer an einem PC-Arbeitsplatz sitzt, wird so zu rückengesundem Verhalten angeleitet. Dehnen, Strecken und ein wenig Muskelkräftigung stehen bei den nur wenige Minuten dauernden Trainingsblöcken auf dem Programm. Diesen Artikel weiter lesen
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Jogger können mit dem iPhone nicht nur unterwegs Musik hören, sondern das Gerät durch spezielle Zusatzprogramme (Apps) auch in einen Schrittzähler verwandeln; in einigen iPod-Modellen ist der Schrittzähler ab Werk integriert. Zum Beispiel unter dem Stichwort "Pedometer" findet man die Apps für das iPhone problemlos im Internet. Je nach Tool wird nicht nur die Anzahl der Schritte angegeben, sondern auch die Durchschnittsgeschwindigkeit und die zurückgelegte Strecke oder den Kalorienverbrauch. Manche Apps zählen die Schritte im Alltag, denn auch die im normalen Schritttempo zu Fuß zurückgelegten Strecken sind der Gesundheit ab einer bestimmten Länge förderlich. Experten raten dazu, nach Möglichkeit 3 000 Schritte extra pro Tag zu laufen, also beispielsweise indem auf die Fahrt mit der Straßenbahn verzichtet wird.
Wo früher mit dem Aerobic-Video vor dem heimischen Fernseher trainiert worden ist, übernimmt heute die Spielekonsole die Vorturner-Aufgabe. Wii Sports von Nintendo bietet Sportspiele wie Golf, die mit einer speziellen Fernbedienung gesteuert werden. Bei Wii Fit geht das Konzept noch ein Stück weiter. Der Spieler steht auf einem Balance Board, das seine Bewegungen registriert. Aerobic, Balancespiele, Muskelübungen und Yoga stehen auf dem Programm. Doch bei allem Spaß, den das multimediaunterstützte Training auch bringen mag, gibt es einen Wermutstropfen: In einer Studie am Institut für Sportmedizin der Universität Münster haben die Konsolen-Sportspiele nicht überzeugen können, allenfalls beim Boxen kommt man ein wenig mehr in Schwung. "Virtueller Sport ist allenfalls Bewegung und kann echten auf keinen Fall ersetzen", so das Fazit von Professor Klaus Völker.




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