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Infektion mit Parasit steigert Risiko für aggressiven Prostatakrebs

Ein um das Doppelte erhöhtes Risiko für eine aggressive Form des Prostatakrebses haben Männer, die sich bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit dem Parasit Trichomonas vaginalis ansteckt haben. Das fanden Forscher der Harvard School of Public Health in einer Studie mit 1 346 Männern heraus, von denen die Hälfte Prostatakrebs hat, die andere Hälfte nicht. Die Wissenschaftler untersuchten Blutproben der Männer auf Trichomonas-Antikörper, die der Mensch nach einer Infektion mit dem Parasiten bildet. Laut einem Bericht des "Journal of the National Cancer Institute" zeigte sich, dass Männer mit einem Tumor in der Vorsteherdrüse in ihrem Leben häufiger von einer Trichomonas-Infektion betroffen waren als die Männer ohne Prostatakrebs. Diesen Artikel weiter lesen

Bei Männern kann sich eine Infektion durch Brennen beim Wasserlassen bemerkbar machen. Durch eine Behandlung mit Antibiotika lässt sich der Erreger meist unproblematisch bekämpfen. Der Partner sollte in diesen Fällen stets mitbehandelt werden, da ansonsten eine erneute Ansteckung möglich ist.

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