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Kriminelle versenden jetzt Spam über gehackte E-Mail-Konten

Online-Kriminelle haben jüngst mehrere Tausend E-Mail-Konten von Kunden der Dienste Hotmail, Yahoo, AOL und Google Mail gehackt. Jetzt versenden sie Spam-E-Mails über diese gehackten Zugänge. Darauf hat jetzt das IT-Sicherheitsunternehmen Websense hingewiesen. Empfänger dieser unerwünschten Werbung sind offenbar Menschen, deren Kontakte in den von den Kriminellen an sich gerissenen Benutzerkonten zu finden sind. In den E-Mails, die personalisiert sind, befinden sich Links zu gefälschten Shopping-Portalen. Anscheinend wollen die Betrüger versuchen, so weitere Opfer in die Falle zu locken und deren Online-Zugangsdaten auszuspähen. Diesen Artikel weiter lesen

Bislang war man davon ausgegangen, dass die Passwörter der E-Mail-Konten durch sogenanntes Phishing erbeutet worden sind. Dabei werden die Opfer auf gefälschte Internetseiten, die zum Beispiel wie Bank-Portale aussehen, gelockt und sollen dort ihre Nutzerdaten eingeben, die dann in die Hände von Kriminellen fallen. Bei Websense glaubt man inzwischen, dass zusätzlich Keylogger zum Einsatz gekommen sind. Diese Programme installieren sich heimlich auf ungeschützten Computern und zeichnen Tastatureingaben auf, so auch die Eingabe von Passwörtern. Später übermitteln die Keylogger dann per Internet die gesammelten Daten an die Kriminellen.

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