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Kosmetische Hilfe für Menschen mit entstelltem Gesicht

Ein entstelltes Gesicht kann viele Gründe haben: Ein Unfall kann ebenso deutlich sichtbare Narben hervorrufen wie Hauterkrankungen à la Rosazea oder die Weißfleckenkrankheit. Betroffene wünschen sich meist sehnlich, die Entstellung verstecken zu können, um in der Öffentlichkeit nicht immer unfreiwillig ein Blickfang zu sein. Der Verein "Arbeitskreis Camouflage" hilft ihnen dabei. Diesen Artikel weiter lesen

Der vom Visagisten Réne Koch vor zehn Jahren gegründete Arbeitskreis zeigt Menschen mit sogenannter Hautbehinderung, wie sie mit Kosmetik und der richtigen Technik ihre Narben oder Flecken verstecken können. Die Betroffenen, denen er damit einen "normalen" Alltag in der Öffentlichkeit ermöglicht, sind mehr als dankbar. Viele Ärzte attestieren dem Visagisten, dass er mit seiner Hilfe bei Betroffenen ein körperliches Wohlbefinden schafft und damit einen wesentlichen Beitrag zur psychischen Gesundheit leistet. In Workshops und Beratungsstunden können Menschen lernen, wie sie ihre Entstellungen verdecken können. Die Hilfsmittel wie Pinsel und Kosmetika müssen sie sich allerdings auf eigenen Kosten anschaffen, die gesetzliche Krankenkasse gewährt dafür noch nicht einmal einen Zuschuss, da die Produkte nicht als medizinische Hilfsmittel anerkannt sind.

Für Interessierte findet von dienstags bis freitags in der Zeit zwischen 17 Uhr und 19 Uhr eine telefonische Sprechstunde beim Arbeitskreis Camouflage statt. Unter der Berliner Rufnummer 030/8 54 28 29 können Menschen mit Hautbehinderungen sich beraten lassen. Ein Workshop findet an jedem ersten Samstag im Monat im Berliner Institut von Réne Koch auf der Helmstedter Straße 16 in der Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr statt. Eine vorherige telefonische Anmeldung zur Teilnahme ist erforderlich (www.arbeitskreis-camouflage.de).

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