Die Vorsicht mancher Eltern erhöht unter Umständen die Unfallgefahr des Kindes. Zumindest ist dies der Fall, wenn Eltern den Nachwuchs beim Rutschen auf den Schoß nehmen. Meist gehen die Erwachsenen davon aus, dass durch ihre Kontrolle die Unfallgefahr minimiert wird. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die Gefahr von Beinbrüchen bei den Kindern erhöht sich deutlich. Diesen Artikel weiter lesen
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"Auf dem Schoß der Eltern kann ein Bein des Kindes sich leicht zwischen Rutsche und Körper der Erwachsenen einklemmen und verdrehen. Durch die Rutschgeschwindigkeit und das nachdrängende Gewicht der Eltern treten enorme Schwerkräfte auf. Diese plötzliche Überlastung führt dann zum Beinbruch", erläutert Dr. Jörg Schriever, Beauftragter Kinderunfälle vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).
Laut einer Untersuchung der Winthrop Universitätsklinik in den USA ereignen sich bei dieser Art von Unfällen vor allem Schienbeinbrüche. Von 58 Schienbeinbrüchen in elf Monaten ereigneten sich 14 Prozent auf der Rutschbahn, die Eltern gemeinsam mit ihren kleinen Kindern nutzten. Die Kinder waren zwischen einem Jahr und drei Jahren alt. Deshalb sollte auf das Rutschen verzichtet werden, wenn kleine Kinder noch nicht selbstständig die Rutschbahn benutzen können. Auf dem Schoß der Erwachsenen sollten die Kleinen auf keinen Fall die Rutsche hinuntergleiten.




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