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Wundertüte Früchtetee

Viele Teemischungen versprechen Harmonie und Wohlbefinden. Entsprechend haben die Deutschen im vergangenen Jahr fast 13 Milliarden Tassen Kräuter- und Früchtetees aufgegossen. Besonders beliebt sind Früchteteemischungen. Doch was ist drin in diesen Mischungen? Öko-Test hat sie auf den Prüfstand gestellt. Diesen Artikel weiter lesen

Die auf den Packungen abgebildeten Früchte führen meist in die Irre. So finden sich zum Beispiel auf der Packung des Früchtetees Waldbeere einer bekannten Marke Himbeeren, Brom- und Erdbeeren, doch im Beutel sind sie nur als Aromastoffe enthalten. Hauptbestandteile sind dagegen Hibiskus, Hagebutten und Äpfel, die sind jedoch nicht abgebildet. Sie sind übrigens auch die Basis vieler anderer Früchteteemischungen, ebenso wie Orangenschalen. Aber es gibt auch Teemischungen ohne Aromastoffe, deshalb sollte immer ein Blick auf die Zutatenliste geworfen werden.

Teetrinker dürfen grundsätzlich nicht viele Vitamine in Früchte- und Kräutertees erwarten, es sei denn, sie sind damit angereichert. Allerdings sind Tees oft reich an antioxidativ wirkenden Phenol, besonders solche aus Brombeer- und Melissenblättern. Das stärkt das Immunsystem. Antioxidantien sind auch im Hibiskus-Tee. So ließen in einer Studie drei Tassen pro Tag bei Menschen mit erhöhtem Blutdruck die Werte deutlich sinken. Und wer befürchtet, Pestizidrückstände im Tee zu finden, der kann beruhigt sein: Am Test nahmen 40 Früchtetees teil, kein einziger war stark belastet.

Tipp: Tee sollte nicht zu heiß getrunken werden, das könnte laut Öko-Test einer aktuellen Studie zufolge auf Dauer die Speiseröhre angreifen. Da Tee leicht Fremdgerüche wie beispielsweise von Kaffee oder Gewürzen annimmt, sollte er stets gut verschlossen und kühl und trocken gelagert werden.

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