Einfluss auf die Ausschüttung von Stress- und Sexualhormonen hat Tango tanzen. Während das stressfördernde Hormon Cortisol beim Tanzen abnimmt, schüttet der Körper beider Partner in erhöhtem Maß das Sexualhormon Testosteron aus. Das fand die kolumbianische Psychologin Cynthia Quiroga Murcia im Rahmen ihrer Doktorarbeit an der Universität Frankfurt heraus.Zudem wies sie nach, dass die positiven psychobiologischen Effekte des Tango-Tanzens sowohl auf die Musik als auch auf die Bewegung und Berührung mit dem Partner zurückzuführen ist. Die Reduktion des Stresshormons Cortisol ist vor allem der Musik zu verdanken, die Ausschüttung von Testosteron hängt vom Kontakt und der Bewegung mit dem Partner ab. Kommen alle Faktoren zusammen, sind die positiven hormonellen und emotionalen Reaktionen am stärksten. Damit bestätigt sich die empirische Erkenntnis von Paartherapeuten, die Tango tanzen seit Neuestem dazu einsetzen, verfahrene Beziehungen zu retten. Und auch in einer intakten Beziehung hebt Tango tanzen die Stimmung.




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